Seit 1879


In Anlehnung an die 1821 gegründeten Neujahrsblätter der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige (GGG) und als Nachfolgepublikation des Basler Taschenbuchs (1850–1864) gab Heinrich Boos 1879 das erste ‹Basler Jahrbuch› heraus. Als historiografisches Periodikum ist es eine typische Gründung des geschichtsbegeisterten, nationalstaatlich wie lokalpatriotisch denkenden 19. Jahrhunderts.

Mit einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1880/1881 erschien die Publikation seither jedes Jahr, seit 1959 unter dem Titel ‹Basler Stadtbuch›.

1973 schien das Ende des Stadtbuchs besiegelt, wäre nicht die Christoph Merian Stiftung als neue Herausgeberin eingesprungen. Sie änderte das Konzept und machte aus der historiografischen Publikation eine Jahreschronik mit Beiträgen zu Ereignissen in allen Lebensbereichen.

Seit 1976 erscheint das Basler Stadtbuch im stiftungseigenen, eigens dafür gegründeten Christoph Merian Verlag.